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50+ Na und: Nur wer rastet der rostet... und nimmt zu!
Fitness und Gesundheit spielen auch bei den etwas älteren Menschen eine große Rolle. Daher haben wir einige Fitnesstipps und Ernährungstricks für Sie zusammengestellt. Im Laufe der Zeit wandeln sich fast von jedem Menschen die Wertevorstellungen und auch die persönlichen Lebensumstände. Zu der ganzen Veränderung verändert sich auch unser Körper. Das geht zwar nicht von jetzt auf gleich aber ganz schleichend schreitet der Alterungsprozess und somit die Veränderung voran. Aus medizinischer Sicht beginnt der Veränderungsprozess unseres Körpers bereits ab dem 40. Lebensjahr. Je nach Altersstufe stehen immer unterschiedliche Veränderungen im Vordergrund. Das soll aber auf keinen Fall bedeuten, dass von nun an alles nur noch bergab geht und unsere Leistungsfähigkeit abnimmt. Nein, denn Aktivität und ein ganz bewusster Umgang mit unserem Körper bringen uns wieder richtig auf Trapp und halten uns fit.
Aber Achtung: Ab 40 kommen die Fettpölsterchen und gehen leider nicht mehr so leicht wie mit 20 wieder weg. Dagegen helfen auf jeden Fall reichlich Bewegung und eine leichte, nicht zu Fettreiche Ernährung. Sie wundern sich vielleicht, dass die Waage plötzlich zusätzliche Pfunde anzeigt, obwohl man garnicht mehr gegessen hat. Das Problem ist folgendes: Mit zunehmendem Alter nimmt die Knochenmasse und leider auch die Muskelmasse ab. Der Körperfettanteil nimmt leider trotz gleichbleibender Energiezufuhr zu.
Aber wie intensiv soll man denn überhaupt Sport treiben? Unser Herz ist gewissermaßen der Tachometer in unserem Körper. Hören Sie also immer auf Ihr Herz. Dabei ist auch die Pulskontrolle genauso wichtig, wie die Geschwindigkeitskontrolle beim Autofahren. Sie heizen ja auch nicht mit 180 kmh über die Landstraße. Das sollten Sie mit Ihrem Körper auch nicht tun. Beim Sport sollten Sie immer Ihr Herz und den Puls kontrollieren. Unser Motto: Wer sich zu wenig anstrengt, der kommt gesundheitlich nicht sehr viel weiter. Wer sich zu viel anstrengt, der kann im allerschlimmsten Fall einen Unfall, also ein Herz-Kreislauf-Zusammenbruch, bekommen. Für die Geschwindigkeit oder Anstrengung gibt es eine ganz einfache Regel. Der Pulsschlag sollte pro Minute während der 20-minütigen, 30-minütigen oder 45-minütigen Belastung beim Joggen, Nordic Walking, Radfahren oder auf dem Hometrainer einen Wert erreichen, der 180 Minus das Lebensalter beträgt.
Ein kleines Beispiel zum Verdeutlichen: Nehmen wir einmal an, Sie seien 55 Jahre und möchten 30 Minuten walken. Dann sollten Sie beim Walken einen Puls von circa 125 Schlägen pro Minute haben. (180-55=125). Beim Sport kann man nicht so ganz genau bei 125 Schlägen in der Minute walken oder Radfahren. Es ist überhaupt kein Problem, wenn Sie ein paar Schläge drüber oder drunter liegen. Entscheident bei dem Training ist, dass Sie Ihre individuelle Pulsfrequenz während der gesamten Trainingszeit ungefähr eingehalten wird. Sie sollten also nicht unter 100 oder über 150 Schlägen pro Minute mit Ihrem Puls liegen.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 13. September 2010 um 18:41 Uhr |
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Die Balance halten: Wie Stürze im Alter effektiv vermieden werden
Warum stürzen ältere Menschen häufiger als junge Menschen? Es ist unglaublich aber leider wahr: Fast jeder dritte Deutsche über 65 stürzt im Schnitt einmal pro Jahr. Und bei den über 80-jährigen ist es schon fast jeder Zweite. Wirklich erschreckend. Gerade bei älteren Menschen kann es bei Stürzen zu schweren Knochenbrüchen kommen. Deshalb unser kostenloser Tipp: Ein leichtes Training zur Sturzprävention kann Abhilfe schaffen. Dadurch bleiben Sie länger fit und vor allem selbständig. Die Hauptbestandteile bei diesem leichten Training sind Übungen, die den Gleichgewichtssinn und die Muskelkraft stärken. In den Fitnesscentern werden immer mehr Kurse auch für ältere Menschen angeboten. Diese Kurse haben den Vorteil, dass der Schwierigkeitsgrad meistens variiert werden kann. Fragen Sie nach!
Aber wer braucht eigentlich ein Training? Brauche ich im Alter ein Training? Wenn auch Sie feststellen wollen, ob Sie eine Kandidatin oder ein Kandidat sind, die eine Sturzprävention braucht, gibt drei sehr einfache Übungen, die es Ihnen zeigen können.
- Balancieren Sie wie ein Seiltänzer - den einen Fuß vor den anderen - auf einer von Ihnen erdachten Linie: Können Sie zehn Sekunden auf der Linie stehen ohne wegzukippen?
- Können Sie innerhalb von 15 Sekunden fünf Mal ohne Hilfe der Arme von einem Stuhl aufstehen?
- Die Ampel springt auf Grün: Schaffen Sie die Überquerung einer normal breiten Straße mit zwei Fahrbahnen bevor die Ampel wieder auf Rot springt?
Wenn Sie alle drei Fragen mit nein beantworten, sollten Sie schnellstmöglich mit dem Training beginnen. Stärken Sie die Muskeln um besser die Balance halten zu können. Ein leichtes, gezieltes, Krafttraining kann sehr helfen, gerade in den etwas bewegungsarmen, kalten Wintermonaten. Ein regelmäßiges Training - zwei mal pro Woche - sollte dann stattfinden. Noch ein Tipp: Tanzen, Qi Gong oder Tai Chi sind Sportarten, bei den das Gleichgewicht geschult wird.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Juni 2010 um 13:49 Uhr |
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