Kugellager und verschiedene Merkmale der Typen beim Inlineskating...
               



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Kugellager, verschiedene Merkmale der Typen und Trainingsprogramm

Fitnesskates für Einsteiger und regelmäßig Trainierende

Bei ziemlich allen Rollschuh-Modellen gibt es verschiedene Kugellagertypen. Die Kugellager nennen sich: ABEC 1, ABEC 3, ABEC 5 und ABEC 7. Dabei bedeutet die Zahl nach dem ABEC dem Härtegrad und die Laufruhe des Kugellagers. Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von  Skates: Fitness-Skates, Stunt-Skates und Speed-Skates. Die verschiedenen Gruppen lassen sich auch wieder in die verschiedenen Preisklassen unterteilen. Auf verschiedene Qualitätsmerkmale bei den Rollenlagern ist zu achten: Die Rollenlager sollten wartungsarm, gehärtet und doppelt abgedichtet sein. Außerdem sollten die Rollenlager nicht rattern beim Drehen und kein seitliches Spiel haben.

 

Die Fitness-Skates:

Die größte Gruppe bei den Inlineskates ist der Fitness-Skate. Es kommt vor, dass er auch Funskate oder Freizeitskate genannt wird. Der Freizeitskate ist der beliebteste Rollerblade nicht nur bei Anfängern. Diese Inline-Skates bieten sowohl einen hohen Trage-Komfort als auch eine relativ schnelle Fahrt mit den Blades. Die verschiedenen Preisgruppen bei den Rollerblades unterscheiden sich hauptsächlich in der Bequemlichkeit, in der Verarbeitung und in einer Ausstattung mit qualitativ höherwertigen Komponenten, wie zum Beispiel den besseren Rollen und den besseren Kugellagern. Das bessere Zubehör ist zwar oft interessant, sollte jedoch keinesfalls beim Kauf stärker als die Passform der Skates beachtet werden, denn die Passform ist absolut wichtig. Gleiches gilt natürlich für den Preis: Skates, bei deren Kauf Sie zwar, obwohl ein etwas teureres Modell besser passte, können leicht zur Fehlinvestition werden. Denn oft kommt es beim Tragen von günstigen Skates zu Beschwerden bei der Passform wie zum Beispiel eine sehr schmerzhafte Blasenbildung, Druckstellen und Wundscheuern. Leider sind das alles Beschwerden, die keinen Spaß machen.

 

Skates müssen auf jeden Fall immer gut passen. Sollten die Blades bereits im Laden bei der Anprobe leicht drücken, kann diese Druckstelle unterwegs zur Qual werden. Das muss nicht sein und verdirbt jedem den Spaß am Inline-Skaten. Achten Sie aber auch darauf, dass Inline-Skates nicht zu groß gekauft werden. Fragen Sie auch immer nach den Modellen für entweder Damen oder Herren. Von einigen Fitness-Modellen gibt es nämlich ganz spezielle Damen- oder Herren-Modelle, die an die Fußform des jeweiligen Geschlechts angepasst sind. Früher waren die meisten Inline-Skates mit den so genannten "Hardboots" ausgestattet. Sie bestanden dabei aus einer recht harten Schale, in die lediglich ein weicher Innenschuh eingelegt wurde.

Dieser Typ bietet zwar auch den nötigen Halt, ist aber für viele Skater nicht so bequem, wie die so genannten Softboots, die heute den Markt dominieren. Softboots besitzen meistens keinen herausnehmbaren Innenschuh. Softboots bieten eine recht hohe Bequemlichkeit und eine gute Durchlüftung, die bei den Skates mit einer festen, geschlossenen Schale manchmal zu Wünschen übrig lässt. Möchten auch Sie immer auf dem neuesten Stand sein, was Sportneuheiten betrifft? Dann abonieren Sie sich doch einfach und bequem die Fit For Fun im Jahresabo: Jetzt bestellen und GRATIS-Prämie erhalten!


Fast alle Fitness-Skates haben zusätzlich eine Bremse an einem Schuh. Bei den Bremsen gibt es ganz unterschiedliche Techniken, von denen der einfache Stopper von vielen Skatern bevorzugt wird. Sehr ausgetüftelte Bremssysteme sind eher für absolute Anfänger von Interesse. Beispielsweise bei dem ABT-Bremssystem muss man den Fuß mit der Bremse nur nach Vorne schieben und schon senkt sich der Bremsgummi wie von alleine auf den Boden und zeigt seine Bremswirkung. Der Vorteil besteht für den Anfänger darin, dass beim Bremsen mit allen Rollen der Bodenkontakt beibehalten wird. Andere Hersteller setzten zum Beispiel auf die sogenannte 'Backenbremse', die dadurch betätigt wird, dass man sein Gewicht auf die hintere Rolle verlagert. Unser Sporttipp: Für den Bereich Fitness ist das HTB Fitness Kugellager Typ 608 gut geeignet. Diese Kugellager sind im Bereich Fitness günstig und wartungsfrei zugleich, denn die Lager sind lebensdauerbefettet und verschlossen. Eine gute bis sehr gute Leichtlaufeigenschaft erreicht man nach einer  Einlaufzeit von circa 100 Kilometern. Erst dann hat sich das Fett in den Lagern sehr optimal verteilt. 

 

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Die höherwertigen Modelle sind sehr oft mit einer Metallschiene ausgestattet. Diese ist meistens leichter, als das Gegenstück aus Kunststoff. Aber auch eine Plastikschiene wird bei ganz normaler Beanspruchung nicht gleich brechen. Viele Modelle sind mit einem Schnürschuh ausgestattet, aber auch einige mit einem Schnallenschuh. Bei einem Schuh mit Schnürung ist der Vorteil, dass dieser Schuh sich besser an den Fuß anpasst und dadurch einen sehr guten Halt im Skate hat. Die Schnallen-Schuh-Variante ist natürlich schneller beim Schließen und Öffnen des Skates. Bei den zu schnürenden Inline-Skates gibt es sehr oft auch Schnürhilfen. In diese Schnürhilfen kann man die Schnürsenkel nach dem Festzurren einklemmen um sie anschließend in Ruhe zuzubinden ohne das der Schuh sich wieder lockert.

 

Manchmal liegt der Unterschied zwischen dem einen, günstigeren und dem anderen, teureren Modell nur in den Kugellagern und den Rollen. Wenn Sie Anfänger sind oder nicht so viel Geld zur Verfügung haben, kann man auch ruhig zu einem günstigeren Modell greifen, denn meistens werden die Kugellager und die Rollen ohnehin früher oder später ersetzt. Aber vorsicht, nicht jedes Modell kann besonders große Rollen aufnehmen. Beim Kauf sollten Sie daher schon planen, ob Sie später besonders schnell fahren möchten oder nur aus Spaß ganz gemütlich. Informieren Sie sich am besten vor Ort bei einem Fachhändler, der Sie über die maximal einsetzbare Rollengröße informieren wird. So gibt es später auch keine Enttäuschungen. Für Kinder mit recht kleinen Füßen gibt es über mehrere Größen verstellbare Kinderskates, die sich der jeweiligen Fußgröße anpassen lassen. Außerdem schont ein verstellbarer Kinderskate ein wenig den Geldbeutel der Eltern, da nicht ständig neue Skates in der nächsten Größe angeschafft werden müssen.

 

Zusammengefasst sind die Fitness-Skates für all jene Skater interessant, die auf ebenen Flächen oder Wegen skaten und ihre Inline-Skates als Transportmittel oder zur sportlichen Betätigung einsetzen möchten. Wer schon jetzt weiß, dass es ihn in die Halfpipe zieht oder er Tricks erlernen möchte, der sollte von vorn herein Stunt-Skates oder Aggresive-Skates in Betracht ziehen.

 

Stunt-Skates:

Stunt-Skates sind für die aggressiven Rollerblade-Fahrer genau das richtige. Denn Stunt-Skates müssen den hohen Ansprüchen der Fahrer stand halten. Das Material dieses Skates muss sehr widerstandsfähig sein, damit Half-Pipes, Mauerkanten oder Metallrohre befahren werden können. Und genau deshalb müssen die Stuntschuhe bei den Inlinern eine hohe Stabilität bieten und zwar ohne dass die Bequemlichkeit leidet. Die Schale der Stunt-Skates sollte daher möglichst dick und stabil sein. Stunt-Skates sind überwiegend mit Schnallen ausgestattet. Die Schienen der Stunt-Skates sind aus sehr ähnlichen Materialien wie bei dem Fitness-Skates. Allerdings sind Verstärkungen aus Metall und Kunststoff angebracht damit die Stunts ausgeführt werden können. 

 

Speed-Skates:

 

Zu den einzelnen Beiträgen in der Rubrik Inlineskating:

Allgemeine Informationen zum Inlineskating, Rollerbladen und Rollerskaten.....weiterlesen

Der richtige Schutz und die richtige Sicherheit beugt Verletzungen vor.....weiterlesen

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 29. Juli 2009 um 18:14 Uhr