Radfahren im Straßenverkehr mit möglichst hoher Sicherheit...
               



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Fahrradfahren? Ja, aber mit möglichst hoher Sicherheit!

Fahrradfahren macht großen Spaß und ist dabei noch umwelt-freundlich und fördert die Gesundheit und schont unser Bankkonto. Alle diese Vorteile haben sich schon Millionen Menschen in Deutschland zu nutzen gemacht. Das liegt auf jeden Fall mit an dem besonders großen technischen Fortschritt in der Fahrradentwicklung. Die heutigen, modernen Fahrräder sind sehr leicht und schnell. Die Fahrräder sind zum Teil sehr komfortabel und oft durch verschiedene Federungstechniken bestens ausgestattet. Durch sehr sichere und kräftige Bremsen gewährleisten uns die heutigen Modelle mehr Sicherheit im Straßenverkehr und sehen in den meisten Fällen auch noch so richtig gut aus. Also eine recht unkomplizierte einfache Fortbewegung der zweirädrigen unmotorisierten Fahrzeuge ist möglich. 

 

Sicherheit spielt beim Radfahren eine große Rolle:  Fahrradfahren kann leider auch sehr gefährlich sein. Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Zweiradfahrer nahm in den letzten Jahren zwar etwas ab, doch stieg die Zahl der Verletzten an, obwohl die Hersteller von Fahrradhelmen und anderen Schutzbekleidungen, wie z. B. Reflektoren für die Bekleidung, immer neuere und bessere Produkte auf den Markt bringen.

 

Für Autofahrer hingegen steigt die Sicherheit im Straßenverkehr von Jahr zu Jahr. Radfahrer sind oft durch fehlende oder auch sehr marode Radwege dazu gezwungen, auf der Straße zu fahren. Durch diese meistens ungewollte Benutzung der Fahrbahn, stehen Radfahrer oft in Konkurrenz mit den Stärkeren Autofahrern. Daher sollten Sie dringend einige Sicherheitstipps beachten:

 

  • Fahren Sie niemals ohne Fahrradhelm
  • Fahren Sie nachts nur mit ausreichender Beleuchtung und Reflektoren
  • Halten Sie zum Fahrbahnrand immer einen Sicherheitsabstand von einem halben bis zu einem Meter
  • Seien Sie besonders Vorsichtig beim Vorbeifahren an Pkws
  • Passen Sie auf plötzlich aufschlagende Autotüren auf, denn diese provozieren fast immer einen Sturz des Radfahrers
  • Überprüfen Sie Ihr Fahrrad regelmäßig auf einen technisch einwandfreien Zustand
  • Sie sollten immer mit der Unachtsamkeit anderer rechnen

 

Wenn Sie also im Straßenverkehr und in der Stadt mit dem Rad oft unterwegs sind, wissen Sie wie beschwerlich dort das Rad fahren sein kann. Schützen Sie sich vor Unfällen und schüzten Sie Ihr Rad dringend vor Diebstählen. Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt:

 

Ihre Sicherheit sollte dabei immer im Vordergrund stehen. Bei den Verkehrsregeln gilt, das Beherrschen der wichtigsten Grundregeln des Straßenverkehrs. Die Schilder im Straßenverkehr sollten Sie kennen und deren Bedeutung wissen.



Die richtige Kommunikation: Konflikte im Straßenverkehr gibt es immer wieder. Leicht lassen sich diese Konflikte durch eine ausreichende Kommunikation verhindern. Suchen Sie immer Blickkontakt zu anderen Verkehrsteilnehmern. So können Sie gewährleisten, dass Sie nicht so schnell übersehen werden. Wenn Sie abbiegen oder sich einordnen möchten, geben Sie den anderen Verkehrsteilnehmern  immer ein sichtbares Handzeichen, damit diese wissen, was Sie vorhaben.


Ausreichender Sicherheitsabstand: Nach rechts sollten Sie immer einen Sicherheitsabstand von mindestens einem halben bis einem Meter einhalten. Denn Autofahrer könnten bei einem zu kleinen Abstand nach rechts dazu verleitet werden, sehr knapp an Ihnen vorbeizufahren. Ein größerer Sicherheitsabstand kann auch vor vor Zusammenstößen mit überquerenden Fußgängern oder aus Garagen ausfahrenden Autos schützen. Jeder Radfahrende kennt doch selbst die Angst vor Autotüren, die aus dem Nichts aufspringen oder durch Autos, die plötzlich auf die Straße einfahren wollen. Halten Sie deshalb immer einen nötigen Respektabstand von mindestens einem Meter. Wenn es kein Fahrradweg gibt und die Straße sehr eng ist, sollten Sie auch hinter fahrenden Autos einen gewissen Abstand halten. Zum einen, um die Abgase nicht direkt zu inhalieren (davon bekommen Sie auf Ihrer Fahrt sowieso genug ab) und zum anderen, um plötzlichen Bremsmanövern ausweichen zu können.



Beachten Sie beim Einreihen die Fahrstreifen: Wollen Sie zum Beispiel rechts abbiegen, ordnen Sie sich eindeutig auf der Rechtsabbiegespur ein und geben das entsprechende Handzeichen. Stehen Sie genau auf der Trennlinie der beiden Fahrstreifen, weiß niemand so genau in welche Richtung Sie eigentlich möchten. Das kann zu Irritationen führen.



An Kreuzungen vorfahren: Als Radfahrer dürfen Sie an der Kreuzung rechts an stehenden Auto-Kolonnen vorbeifahren. Bedenken Sie aber, dass einzelne Autofahrer oder LKW-Fahrer Sie möglicherweise nicht sehen können. Sie sollten immer soweit nach vorne fahren, dass Sie Sichtkontakt zum jeweiligen Lenker des Fahrzeugs haben.



Unsere Devise: Sehen und gesehen werden: Möglichst helle Kleidung, gute Reflektoren sowohl vorne als auch hinten an der Kleidung. Auch am Fahrrad sollte hinten und zur Seite eine gute Beleuchtung befestigt sein. Auch vorne und hinten sind unbedingt entsprechende Lampen notwendig. Empfehlenswert sind Lichter, die auch beim Stehen (an Kreuzungen) leuchten. Gerade in den Wintermonaten kann das Leben retten.



Radwege nutzen: Radwege, wenn sie vorhanden sind, werden von vielen Radfahrenden genutzt und stellen im Vergleich zum Fahren auf der Fahrbahn eine recht sichere Möglichkeit der Fortbewegung dar. Viele nicht Radfahrende denken allerdings selten daran. Denn gerade auf Radfahrübergängen kommt es häufig zu Zusammenstößen mit Autos, die oft im Krankenhaus enden. Dabei trifft nicht immer die Autofahrer die Schuld. Oft schlecht einsehbare Radübergänge gehören zu jenen stadtplanerischen Maßnahmen, die leider eine gewisse Weitsicht vermissen lassen. Daher achten Sie beim Befahren von Radübergängen immer auf abbiegende Fahrzeuge. Fahren Sie entsprechend langsam auf die Übergänge zu.



Das Ende von Radfahranlagen:Endet ein Radweg oder ein Radfahrstreifen, so ist der Radfahrende verpflichtet, den anderen Fahrzeugen Vorrang zu gewähren. Nähern Sie sich mit dem Fahrrad zum Beispiel einer Kreuzung, auf der der Radfahrstreifen endet, gelten die allgemeinen Vorrangregeln des Straßenverkehrs.



Wer wagt, gewinnt (nicht immer):Das Sprichwort ‚wer wagt gewinnt’, sollte von Radfahrern nicht so wörtlich genommen werden. Sie sollten zwar als Radfahrer ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein haben, aber immer mit Vorsicht zu genießen. Lassen Sie sich nicht durch anfängliche Unsicherheiten beim Radfahren abschrecken, denn Radfahren zählt immer noch zu den am wenigsten gefährlichen Fortbewegungsmöglichkeiten.

 

Die Sicherheit des eigenen Fahrrads:Jährlich werden sehr viele Fahrräder gestohlen. Für den Fahrradbesitzer ist das jedesmal sehr ärgerlich und auch fast immer mit neuen Kosten verbunden. Denn die wenigsten Fahrraddiebstähle können von der Polizei aufgeklärt werden. Sie sollten deshalb geeignete Maßnahmen zum Schutz Ihres Zweirades, ganz besonders in Ballungsräumen, ergreifen. Bügelschlösser und eine Codierung des Fahrrades, die von der Polizei durchgeführt wird, können manchmal potentielle Diebe von ihrer Tat abhalten. Aber oft helfen alle Vorsichtsmaßnahmen nicht den Dieb abzuhalten. Auch eine Fahrraddiebstahlversicherung kann ratsam sein. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten. Um Ihr Fahrrad gut zu schützen, sollte es stets in einem abschließbaren Raum (Garage, Keller) aufbewahrt werden. Auch an der Arbeitsstelle wird sich ein geeigneter Raum finden lassen. Nur so kann gewährleistet werden, dass ihr Fahrrad am Abend noch dort steht, wo Sie es am Morgen angeschlossen haben.

 

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 15:24 Uhr