Ski mieten oder doch lieber Ski kaufen?

Diese Frage wird sich früher oder später jeder Skifahrer oder Skifahrerin stellen. Eigene Ski sind ein bisschen wie gute Freunde, auf die man sich verlassen kann! Mit einem Paar Ski ist es eigentlich wie mit einem Auto. Glücklich ist derjenige, der selbst eines besitzt. Wie beim Autokauf sollten Sie sich ganz in Ruhe erst einmal einige Bretter anschauen. Dazu gehen Sie am besten in ein Sportfachgeschäft. Der Kauf von eigenen Ski ist erst einmal eine große Investition. Aber das ist eben auch wie beim Auto: Hat man den Traumpartner erst einmal gefunden, lernt man optimaler Weise auch seine Stärken und Schwächen gut kennen.
Der eigene Ski ist auch zu vergleichen mit einem guten alten Freund. In kritischen Situationen oder bei schwierigen, riskanten Verhältnissen, können wir dem eigenen Ski vertrauen, denn wir kennen ihn einfach so gut. Er bietet uns in diesen Momenten ein großes Maß an Sicherheit. Ein Mietski hingegen sind nur kurzweilige Zufallsbekanntschaften. Der Ski und Sie kennen sich nur schlecht. Man weiß ja nie, von wievielen Skifahrern der Ski bereits gefahren wurde, wieviel Stürze er über sich ergehen lassen musste und wie er behandelt wurde.

Diese vielen Ungewissheiten können uns gar kein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Man weiß bei solch einem Leihski nie, wie er im Zweifel reagieren wird.Bei den eigenen Skiern können Sie ziemlich sicher sein, dass sie gut behandelt werden und dass sie sorgsam damit umgehen. Wichtig ist auch, dass die Sicherheitsbindung der eigenen Ski regelmäßig vor der Skisaison beim Sportfachhandel überprüft wird. Manchmal ist es sogar nötig, dass die Bindung neu eingestellt werden muß. Sicherheit sollte auch bei den Kindern eine große Rolle spielen. Aber nicht alle Eltern wollen oder können ihren Kindern jährlich neue Ski kaufen. Erkundigen Sie sich für die Kinder im Sportfachhandel nach Tauschsystemen für die Ski. Dadurch können Eltern eineMenge sparen. Ein eigener Ski hat auf jeden Fall eine Menge Vorteile. Sie suchen noch einen passenden Ski? Dann sollten Sie unseren Partnershop besuchen! Ob Atomic, Völkl oder TecnoPro, für jeden Fahrtyp ist das passende dabei.
Denken Sie immer daran: Der Weg zum ganz persönlichen Traumski beginnt immer mit einem Abstecher zum eigenen Ich. Analysieren Sie welcher Fahrertyp Sie wirklich sind. Und seien Sie dabei unbedingt ehrlich zu sich selbst. Lesen Sie zu den verschiedenen Fahrertypen hier mehr!
Wann macht ein Mietski Sinn? Wer noch nicht ganz schlüssig ist, welchen Ski er kaufen möchte, kann in jedem Fall auf einen Mietski zurückgreifen. In verschiedenen Sportgeschäften kann man Testski mieten und ausprobieren. Erst wenn Sie den für sich am besten geeigneten Ski gefunden haben, sollten Sie auch kaufen.
Mittlerweile stecken viel Hightech und jede Menge Spaß in den neuen Ski-Modellen:
Allroundcarver: Der komfortabele Allroundcarver beweist immer wieder einen sehr unkomplizierten und toleranten Charakter. Der komfortabele Allroundcarver oder auch in vieler Munde der Genuß-Ski genannt richtet sich an all diejenigen, die nicht unbedingt von extrem-Skifahren sprechen sonderen eher das Wort gemütlich benutzen. Mit dem Allroundcarver können Sie ganz entspannend Ski fahren und dabei noch die Bergwelt genießen. Der komfortable Allroundcarver fährt sich beinahe wie ein Slalomcarver, so wendig gehen sie von einer Kurve in die nächste und lassen sich gleichzeitig sehr kraftschonend fahren. Der Allroundcarver zeigt sich meistens gutmütig und verzeiht uns selbst den einen oder anderen Fahrfehler. Der Allroundcarver ist allerdings nicht so tempofest wie der reinrassige Racecarver.

Die Stärken:
- komfortable und vielseitige Carvingski
- lassen sich kraftsparend und kontrolliert fahren un d bietet dadurch viel Sicherheit
- verzeiht auch einen größeren Fahrfehler
Die Schwächen:
- bei einer höheren Geschwindigkeit sind sie nicht ganz so laufruhig wie der Race- oder Slalomcarver
- nicht so gut für das sportliche Carven geeignet
- nicht so gut geeignet für Ausflüge ins Gelände
Slalomcarver: Mit dem Slalomcarver können Sie das reinste Schräglagen-Fest erleben, denn der Slalomcarver ist definitiv für alle Kurvenfans des Wintersports absolut geschaffen. Skifahrer können mit dem Slalomcarver in den kleinsten Radien die Pisten hinabfahren und dabei eine sehr beneidenswerte leichtfüßig-spielerische Figur abgeben. Im Punkto Fahreigenschaften sind die meisten Slalomcarver auf einem sehr hohen Niveau. Aber Aufgepasst: Unter diesen herrlichen Kurvenkünstlern gibt es große Unterschiede. Es gibt zum einen den komfortablen Slalomcarver und zum anderen den sportlichen Slalomcarver. Lassen Sie sich im Fachhandel gut beraten und greifen Sie eventuell zu einem Testski um herauszubekommen, welcher Ski zu Ihnen passt.
Die Stärken:
- Slalomcarver eignen sich gut für kleinste Radien auf der Piste
- durch einen idealen Kantengriff ist er ideal für eisglatte sowie harte Pisten
- ermöglicht extreme Schräglagen auf den Pisten
Die Schwächen:
- bei einer höheren Geschwindigkeit sind sie weniger laufruhig wie der Racecarver
- auf weicher Piste gräbt sich der Slalomcarver schnell ein
- nur bedingt geeignet für Abstecher ins Gelände abseits der Pisten
Denken Sie auch an die richte Skiversicherung!
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Breite Allmountain-Ski:
Wer sich mit dem Kauf der angesagtesten Allmountain-Ski vertraut machen möchte, sollte zunächst sehr tief in sich hineinhören. Sie sollten sich dabei mehrere Fragen stellen wie zum Beispiel: Carve ich eher auf den Pisten oder Surfe ich eher im Gelände? Oder bewege ich mich sogar in beiden Terrains? Jeder Skifahrer verlangt heute auf jeden Fall einen verlässlichen Ski der pistentauglich ist und ein gewisses Maß an Geländegängigkeit besitzt. Da ist die beste Wahl der Allmountain-Ski. Bei dem Allmountain Ski wird unterschieden zwischen dem breiten Modell und dem schmalen Modell. Wer zum Beispiel 70 Prozent auf der Piste und 30 Prozent im Gelände unterwegst ist, sollte eher zu dem schmalen Allmountain-Ski greifen. Mit dem schmalen Modell sind bessere Carvingeigenschaften verbunden. Die Skifahrer, die allerdings wesentlich mehr im Gelände fahren als auf den ausgezeichneten Pisten sollten eher zu dem breiten Modell greifen. Das eignet sich übrigens auch für diejenigen, die weder Buckel noch Sulz und schwierige Schneearten fürchten, Das Richtmaß bei breiten Allmountain-Ski ist unter der Bindung mindestens 80 Millimeter. Dadurch ist das breite Modell zwar etwas langsamer als das schmale aber dafür wesentlich besser geeignet für den Tiefschnee. Denn für den nötigen Auftrieb ist ein mehr an Breite ein wesentlicher Vorteil. Ganz gleich ob Sie ein sportlicher Fahrer für hohes Tempo oder ein durch Tiefschnee gleitender Fahrer sind, lassen Sie sich auf jeden Fall gut beraten. Lesen Sie Testberichte oder greifen Sie gar zu einem Testski um herauszufinden, welches Modell das richtige ist.
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